Inflationsrate sinkt im März um 0,1 Prozentpunkte

Die Inflation hat im März nach einer Schätzung des Statistisches Bundesamtes bei 2,2 Prozent gelegen. Damit sank die Teuerungsrate leicht gegenüber dem Vormonat, als sie noch bei 2,3 Prozent lag, teilten die Wiesbadener Statistiker mit. Beide Werte beziehen sich auf den jeweiligen selben Monats des Jahres davor. Im direkten Vergleich zum Februar seien die Preise im März hingegen um o,3 Prozentpunkte gestiegen, heißt es in der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes.

Wie aus den Zahlen hervorgeht, dürfte vor allem die Entwicklung der Energiepreise die leicht verringerte Teuerungsrate geprägt haben. Waren sie im Februar noch 1,6 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor, sei im Monat darauf ein Preisrückgang von 2,8 Prozent gegenüber dem März 2024 verzeichnet worden.

Teuerung von Lebensmitteln beschleunigt sich weiter

Weiter gestiegen seien hingegen die Lebensmittelpreise – und zwar schneller als im Februar: Während die Statistiker im Februar einen Preisanstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat feststellten, waren Lebensmittel im März demnach 2,9 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Bei Dienstleistungen sank die Teuerungsrate von 3,8 Prozent im Februar auf 3,4 Prozent im März.

Die von den Statistikern genannten Zahlen sind eine vorläufige Schätzung. Die endgültigen Ergebnisse werden laut der Ankündigung der Behörde am 11. April veröffentlicht. In der Regel unterscheiden sich die endgültigen Werte nicht oder nur geringfügig von der ersten Schätzung der Statistiker.